„Wir sind alle schockiert, von den aktuellen Ereignissen“, fasst Landrat Bernd Lütjen auch im Namen der Bürgermeisterinnen und Bürgermeister die Nachrichtenlage rund um den Ukraine-Konflikt zusammen. „Die Menschen vor Ort erleiden unvorstellbares Leid. Viele tausende Menschen befinden sich auf der Flucht. Insbesondere in der Europäischen Union und damit auch in Deutschland ist mit zahlreichen Menschen zu rechnen, die eine vorübergehende Unterkunft suchen. In diesen Tagen kommen vor allem private Kontakte zu tragen, die ihre Freunde und Bekannte aus der Ukraine in dieser schweren Zeit unterstützen. Wir erwarten in Kürze aber auch die ersten Menschen, die auf ein solches Netzwerk nicht zurückgreifen können. Daher bereiten sich Landkreis und Gemeinden gemeinsam auf die Unterbringung ukrainischer Flüchtlinge vor“, so Lütjen weiter. Er bitte daher gemeinsam mit den Bürgermeisterinnen und Bürgermeistern der Stadt und der Gemeinden, mögliche Unterkunftsmöglichkeiten für Menschen aus der Ukraine den Rathäusern zu melden. „Jede Meldung hilft aktuell dabei, ankommenden Personen schnellstmöglich und unbürokratisch erst einmal ein sicheres Dach über dem Kopf zu bieten. Daher bedanken wir uns jetzt bereits bei allen Bürgerinnen und Bürgern, die in dieser schweren Situation ihre Hilfsbereitschaft zeigen. Dies gilt auch für jegliche Art von Sach- und Geldspenden, die aktuell geleistet werden“, so Lütjen abschließend.
Grundsätzlich dürfen ukrainische Staatsangehörige visafrei zu Besuchszwecken für bis zu 90 Tage in die Bundesrepublik Deutschland einreisen. Auf Basis dieser Regelungen besteht allerdings kein Anspruch auf Sozialleistungen und eine Erwerbstätigkeit darf nicht ausgeübt werden. Die Europäische Union plant kurzfristig einen Beschluss zur Gewährung vorübergehenden Schutzes für Personen aus der Ukraine. Sobald dieser Beschluss vorliegt, besteht für Personen aus der Ukraine ein Anspruch auf einen befristeten Aufenthaltstitel. Sie könnten dann Leistungen nach dem Asylbewerberleistungsgesetz in Anspruch nehmen.
Ansprechpartner bei der Stadt und den Gemeinden:
Gemeinde Grasberg
Andreas Koppen
Speckmannstr. 30
28879 Grasberg
Telefon: 04208 9175-24
Telefax: 04208 9175-76
E-Mail: ukrainehilfe@grasberg.de
Homepage: https://www.grasberg.de
Samtgemeinde Hambergen
Bremer Str. 2
27729 Hambergen
Telefon: 04793 78-0
Telefax: 04793 78-18
E-Mail: rathaus@hambergen.de
Homepage: https://www.hambergen.de
Gemeinde Lilienthal
Yvonne Ahmed-von Maurich
Klosterstr. 16
28865 Lilienthal
Telefon: 04298 929-165
Telefax: 04298 929-25165
E-Mail: yvonne.ahmed@lilienthal.de
Homepage: https://www.lilienthal.de
Stadt Osterholz-Scharmbeck
Frauke Wedelich
Rathausstr. 1
27711 Osterholz-Scharmbeck
Telefon: 04791 17-316
Telefax: 04791 17-44316
E-Mail: wedelich@osterholz-scharmbeck.de
Homepage: https://www.osterholz-scharmbeck.de
Gemeinde Ritterhude
Riesstr. 40
27721 Ritterhude
Lothar Hunnenbart
Telefon: 04292 889-170
Telefax: 04292 889-200
E-Mail: ukrainehilfe@ritterhude.de
Homepage: https://www.ritterhude.de
Gemeinde Schwanewede
Damm 4
28790 Schwanewede
Telefon: 04209 74-0
Telefax: 04209 74-11
E-Mail: info@schwanewede.de
Homepage: https://www.schwanewede.de
Gemeinde Worpswede
Jascha Mangels
Bauernreihe 1
27726 Worpswede
Telefon: 04792 312-37
Telefax: 04792 312-39
E-Mail: j.mangels@gemeinde-worpswede.de
Homepage: https://www.gemeinde-worpswede.de
