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Grundschule

Allgemeine Informationen

Die Stadt Osterholz-Scharmbeck ist Träger von  acht Grundschulen. Für jede Grundschule wird vom Schulträger ein Schulbezirk festgelegt. Lage und Ausdehnung des Schulbezirks soll so bemessen werden, dass zum Einen eine gleichmäßige Auslastung der Schulen erfolgt, die Schulwege der Schüler und Schülerinnen möglichst kurz sind und zum Anderen bei der Schülerbeförderung durch den Landkreis nur unvermeidbare Kosten entstehen.

Schulanmeldungen für das Schuljahr 2017/2018

Für alle Kinder, die bis zum 30.09.2017 das 6. Lebensjahr vollenden, beginnt mit dem Anfang des Schuljahres 2017/2018 die Pflicht zum Besuch der Grundschule.

Seit mehreren Jahren gibt es in Niedersachsen die Sprachförderung vor der Einschulung. Die  Sprachförderung startet jeweils ein Jahr vor der eigentlichen Einschulung. Aus diesem Grunde findet die Schulanmeldung für das Schuljahr 2017/2018 bereits in den nächsten Wochen statt.

Alle Erziehungsberechtigten, deren Kinder zum Schuljahr 2017/2018 schulpflichtig werden, erhalten von der zuständigen Grundschule ein Anschreiben, in dem sie aufgefordert werden, ihre Kinder zu darin noch näher bezeichneten Terminen in der Grundschule anzumelden. Bei diesem Anlass werden die deutschen Sprachkenntnisse in einem kindgerechten spielerischen Verfahren festgestellt.

Sollte anlässlich der Sprachstandserhebung festgestellt werden, dass bei einem Kind die Deutschkenntnisse nicht ausreichen, ist es verpflichtet an der schulischen Sprachfördermaßnahme teilzunehmen.

Eine Entscheidung über die Schulfähigkeit der schulpflichtigen Kinder erfolgt dann im Frühjahr 2017.
Auch hierzu erfolgen zu gegebener Zeit noch nähere schriftliche Informationen von den Grundschulen.

Kann-Kinder
Kinder, die zu Beginn des Schuljahres noch nicht schulpflichtig sind, können auf Antrag der Erziehungsberechtigten zu Anfang des Schuljahres in die Schule aufgenommen werden, wenn sie die für den Schulbesuch erforderliche körperliche und geistige Schulfähigkeit besitzen und in ihrem sozialen Verhalten ausreichend entwickelt sind; diese Kinder werden mit der Auf­nahme schulpflichtig. Anmeldungen von Kann-Kindern für das Schuljahr 2016/2017 können ab Februar 2016 vorgenommen werden. 

An wen muss ich mich wenden?
  • Die Zuständigkeit liegt bei der Grundschule, in deren Schuleinzugsbezirk Sie Ihren Wohnsitz haben.
Welche Fristen muss ich beachten?
  • Der Anmeldetermin wird durch den Schulträger in ortsüblicher Weise in der Regel in der Zeit vom 1. bis 8. Dezember bekanntgegeben. Dieser wird erfahrungsgemäß im Mai/Juni im Jahr, bevor das Kind schulpflichtig wird, liegen.
  • Die formlose Erklärung zum Hinausschieben des Schulbesuchs um ein Jahr ist vor dem Beginn des betreffenden Schuljahres bis zum 1. Mai gegenüber der Schule abzugeben.
Was sollte ich noch wissen?

Inklusion/ Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung: In Niedersachsen sind alle Schulen inklusive Schulen. Sie ermöglichen allen Schülerinnen und Schülern einen gleichberechtigten und barrierefreien Zugang. Eltern von Schülerinnen und Schülern mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung können entscheiden, ob ihr Kind eine Grundschule oder eine Förderschule besuchen soll. Da der Primarbereich der Förderschulen im Förderschwerpunkt Lernen ausgelaufen ist, gehen alle Schülerinnen und Schüler mit Bedarf an sonderpädagogischer Unterstützung im Förderschwerpunkt Lernen in die Grundschule. Ansprechpartner sind neben der Grundschule die Regionalen Landesämter für Schule und Bildung (RLSB) und die Regionalen Beratungs- und Unterstützungszentren Inklusive Schule (RZI).

Sprachförderung: Seit dem Schuljahr 2018/2019 wird die Sprachentwicklung aller Kinder, die eine Kindertagesstätte besuchen, dort durch die sozialpädagogischen Fachkräfte beobachtet, dokumentiert und alltagsintegriert gefördert. Spätestens mit Beginn des Kindergartenjahres, das der Schulpflicht unmittelbar vorausgeht, ist die Sprachkompetenz des Kindes zu erfassen, ein Entwicklungsgespräch mit den Erziehungsberechtigten darüber zu führen und bei Bedarf eine individuelle und differenzierte Sprachförderung einzuleiten. Bei Kindern, die keine Kindertagesstätte besuchen, stellt die zuständige Grundschule im Rahmen der Schulanmeldung die Sprachkenntnisse fest und richtet für Kinder, die im Schuljahr vor der Einschulung keine ausreichenden Deutschkenntnisse haben, Sprachfördermaßnahmen ein. Diese Sprachförderung ist im Niedersächsischen Schulgesetz rechtlich verankert und die Teilnahme daran ist für die betreffenden Kinder verpflichtend (vorgezogene Schulpflicht).

Zuständige Grundschule: Wünschen Eltern aus wichtigen Gründen den Besuch einer anderen Grundschule, muss bei der zuständigen Grundschule ein Ausnahmeantrag eingereicht werden. Unabhängig davon erfolgt zunächst die Anmeldung des Kindes an der für den Schuleinzugsbezirk zuständigen Grundschule.


Ansprechpartner/in
Frau Heide HaslopStandort anzeigen
Rathaus Stadt Osterholz-Scharmbeck
Rathausstraße 1
27711 Osterholz-Scharmbeck
Telefon: 04791 17-357
Telefax: 04791 17-44357
E-Mail:
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