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Lernen in Lernlandschaften

Selbstständiges Lernen mit Spaß, eine neue Lehrer-Schüler-Beziehung, frühzeitige Berufsorientierung, sozialer Umgang miteinander und Gesundheitsförderung sind die Säulen des Lernhauses im Campus. Voraussetzung dafür ist eine neue Raumgestaltung: SchülerInnen einer Jahrgangsstufe besuchen gemeinsam eine Lernumgebung, die aus einem großen Gemeinschaftsraum mit persönlichen Arbeitsplätzen (Lernlandschaft) und drei Schulzimmern bzw. Inputräumen besteht. In diesen Schulzimmern finden Lektionen oder Inputveranstaltungen statt. Sind diese beendet, begeben sich die SchülerInnen zurück an ihren persönlichen Arbeitsplatz in der Lernlandschaft, wo sie weitgehend selbstständig an ihren Aufträgen weiterarbeiten. Die Lehrkräfte werden zu Lernbegleitern: Sie lehren viel weniger als dass sie das selbständige Lernen unterstützen. Da die Lehrpersonen ebenfalls ihren persönlichen Arbeitsplatz in der Lernlandschaft haben, sind sie für die SchülerInnen jederzeit für die Beantwortung von Fragen und für Hilfestellungen verfügbar.

Das Konzept der Lernlandschaften wurde im Schuljahr 2010/2011 in Osterholz-Scharmbeck eingeführt. Die Haupt- und Realschule wurden zusammengelegt und arbeiten seither als „Lernhaus im Campus“. Zunächst auf einige Klassenverbände beschränkt, wird das Konzept im Schulalltag erprobt. Unterstützt wird die Stadt beim COMENIUS Regio-Projekt „Selbstständiges Lernen in Lernlandschaften“ durch die Partnerkommune Bürglen (Schweiz), in der das Konzept bereits seit 2006 erfolgreich umgesetzt wird. Der Erfahrungsaustausch sowie die Fortbildung von Lehrern, Schulleitungen und Mitarbeitern im Umgang mit diesem Konzept stehen im Vordergrund.

Weitere Informationen zum COMENIUS Regio-Projekt “Selbstständiges Lernen in Lernlandschaften“.