Gut Sandbeck
Als „gute Stube“ der Stadt gilt das 1575 im Stil der Weserrenaissance erbaute Kulturzentrum Gut Sandbeck. Es ist jedoch nicht nur baulich und historisch von überregionalem Rang. In eindrucksvoller Lage, umgeben von alten Bäumen und dem Lauf des Scharmbecker Bachs, gibt es hier Kunstausstellungen, Theaterabende, Feste und Konzerte. Die Scharmbecker Speeldeel mit ihren plattdeutschen Schwänken und der Kunstverein mit seinen Kursen, Ausstellungen sowie Symposien prägen maßgeblich das Programm. Ein Besuch lohnt sich!
Zur Geschichte:
- 1233: Der Name ,,Sandbeck" wird urkundlich erstmals genannt.
- 1575: Das Haupthaus, auch "Herrenhaus" genannt, wird von Grund auf erneuert .Seitdem ist es so erhalten geblieben. Es stellt heute einen der wenigen vorhandenen Herrensitze im Elbe- Weser-Raum im Stil der Weser-Renaissance dar.
- 1975: Die Stadt Osterholz-Scharmbeck kauft das überwiegend marode Gebäude-Ensemble.
- 1977: Erhält der Bremer Professor Müller-Menckens den Auftrag zur Instandsetzung des denkmalgeschützten, einmaligen Ensembles. Das völlig neue Raumkonzept sieht vorwiegend kulturelle Nutzungen vor und wird abschnittsweise verwirklicht.
- 1981: Fertigstellung des Herrenhauses als repräsentative "guten Stube" und dem 1993 eingerichteten Trauzimmer der Stadt Osterholz-Scharmbeck.
- 1984: Umgestaltung der Großen Scheune zu einem schönen und zugleich zweckmäßigen Theater-/Konzert- und Mehrzwecksaal.
- 1987: Die Kleine Scheune wird restauriert und fertig gestellt.
Seit August 2012 hat die Kreismusikschule Osterholz eine dauerhafte Heimat für Verwaltung und Unterricht im Herrenhaus bekommen.
Weitere Informationen zur Geschichte Gut Sandbecks.
Gut Sandbeck steht Ihnen auch für private Veranstaltungen und Feiern zur Verfügung.
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Wirtschaftsförderung, Kultur und Tourismus
Bereich: Tourismus
